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07. Mai 2021

Mahdalik: "Managementplan Welterbe Wien" gut, Taten wären besser

Heumarkt und Otto-Wagner-Spital als Nagelproben für die SPÖ

Dass erst 20 Jahre nach der Erhebung des historischen Zentrums Wiens zum UNESCO-Welterbe ein vom Welterbekomitee vorgeschriebener Managementplan vorliegt, lässt nicht auf übertriebene Hast schließen. „Vielen Worten und Diagrammen im Managementplan müssen jetzt aber rasch auch messbare Taten folgen, vor allem was das Heumarktprojekt und Otto-Wagner-Spital betrifft“, betont der Wiener FPÖ- Planungssprecher LAbg. Toni Mahdalik im Rahmen der heutigen Enquete zu diesem für unsere Stadt so wichtigen Themenkreis.

Die Stadt muss dem Erhalt des architektonischen Erbes unserer Vorfahren endlich deutlich mehr Wert zumessen als der Gewinnmaximierung von Immobilienhaien und milliardenschweren Spekulanten mit engen Beziehungen zur Wiener SPÖ. Sowohl beim nach wie vor überdimensionierte Heumarkt-Projekt als auch beim weltweit einzigartigen Gesamtkunstwerk Otto Wagners am Steinhof ist das bislang leider nicht der Fall. „Wer zahlt, schafft an“, dürfte hier noch das Motto von Ludwig & Co. lauten.

„Das Heuschrecken-Projekt am Heumarkt ist daher ebenso auf eine mit dem UNESCO-Welterbe kompatible Dimension zurückzustutzen wie das Otto-Wagner-Spital am Steinhof von einer weiteren Verschandelung durch eine Universität mit fragwürdigem Ruf. Die Wohnklötze eines stadteigenen Immobilienentwicklers im Ostteil des Areals waren schon Bausünde genug. Die Stadt muss das OWS endlich als UNESCO-Welterbe einreichen und dieses architekturhistorische Juwel für unsere Kinder und Enkeln in der heutigen Form sicherstellen“, stellt Mahdalik abschließend klar.

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