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21. Oktober 2020

Mahdalik ad 300 Kündigungen in Aspern: SPÖ hat auch beim Opel-Werk ihre Versprechen gebrochen

Hanke hat Handlungsbedarf

Bildquelle: Pixabay

„Es ist ein gutes Gefühl, mit unserer Unterstützung 1200 Jobs abgesichert zu haben“, meint SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Hanke noch im Sommer 2018, als die Stadt Wien den Opel-Eigentümer - den französischen PSA-Konzern mit einem Jahresumsatz von 74 Mrd. Euro - eine Million Euro aus dem Wiener Steuertopf für die Kaffeekassa sponserte. Der „Erfolg“ der SPÖ-Initiative auf unsere Kosten war dermaßen durchschlagend, dass Ende des Jahres weitere 300 Mitarbeiter gekündigt werden und nur mehr etwa 500 verbleiben. „Auch diese Arbeitsplätze wackeln dem Vernehmen nach bedenklich, ist doch vor 11 Tagen der letzte Motor vom Band gelaufen. Diese Hiobsbotschaften wurden von der SPÖ bis zum 11. Oktober unter der Tuchent gehalten, um ihr Versagen nicht vor dem Wahltag amtlich machen zu müssen“, ist Mahdalik verärgert. Insgesamt wurden bereits 1.000 Mitarbeiter auf die Straße gesetzt und viele Existenzen vernichtet. Grund ist unter anderem auch die suboptimale Standortpolitik der Stadt, die den Wirtschaftsstandort Wien in den letzten Jahren systematisch unattraktiver gemacht hat. Hunderte Unternehmen sind nicht nur ins Ausland sondern auch zu einem großen Teil ins Wiener Umland abgewandert, weil dort die Rahmenbedingungen einfach besser und die Förderungen effizienter sind. „Die SPÖ-Wirtschaftspolitik bedarf einer grundlegenden Richtungsänderung. Aber vor allem muss sich die Stadt ab sofort intensiv um jene 300 Mitarbeiter kümmern und ein engmaschiges Auffangnetz spannen, um weitere menschliche Dramen zu verhindern“, fordert Mahdalik.

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