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25. Jänner 2018 | Verkehr

Was kosten 300 Meter Fahrradweg?

Verkehsplanung: Eine Handvoll Grüne treibt die Genossen vor sich her

Bei einer vernünftigen Verkehrspolitik – eigentlich nicht viel! Man würde die Sinnhaftigkeit überprüfen, indem man Kosten, Aufwand und Notwendigkeit gegenüberstellen. Nicht aber in unserem Rot/Grün geführten Wien. Seit Jahren werden dort die regierungsmüden und überfälligen Sozialisten von einer Makropartei mit einstelliger Bürgerunterstützung an der Nase herumgeführt und tanzen im speziellen bei der Verkehrsplanung nach deren Pfeife!

So auch in der Donaustadt! Die Handvoll Grünen in Donaustadt zeichnen sich nicht gerade durch sinnvolle Anträge im Sinne der Bürger aus. Gut 90% der Grünen Anträge behandeln in irgendeiner Form den Fahrradverkehr.

So auch ein Antrag der selbsternannten Ökoheiligen im letzten Jahr, welcher die Schließung der Lücke im Fahrradnetz zwischen Friedhof Breitenlee und Kreuzung Schukowitzstraße zum Inhalt hatte. Nach Zuweisung des Antrages mit Hilfe ihrer roten Genossen in die Verkehrskommission des Bezirkes, wurden eine Ortsbegehungen vereinbart, um die Umsetzung zu prüfen. Der Einwand der FPÖ-Vertreter, dass bereits eine durchgehende Radwegverbindung am Rautenweg (ca. 350m entfernt) vorhanden sei, blieb dabei ebenso ungehört, wie der Hinweis auf die jetzige, wenig berauschende Fahrradfrequenz in diesem Bereich. Die Sinnhaftigkeit wurde dadurch bereits vor der Umsetzung ausreichend von uns in Frage gestellt.

Der Aufwand für die Umsetzung stellte die Sinnhaftigkeit nochmals in Frage. Denn der ursprünglich vorgelegte Plan sah vor, auf der Breitenleer Straße alle Parkplätze ab Friedhof Breitenlee bis Ampel Hausfeldstraße und gegenüberliegend zu räumen, um Platz für den Radweg auf beiden Seiten zu schaffen. Weiters wurde eine einseitige Räumung aller Parkplätze in der Nebenfahrbahn Breitenleer Straße in den Raum gestellt, da dort der Radweg, gegen die Einbahn, stadteinwärts geführt werden sollte. Nach erfolgreicher Intervention bei der Ortsbegehung unsererseits, konnten zumindest die schlimmsten Teile dieses Schwachsinnprojektes rechtzeitig verhindert werden. Ansonsten hätte es den Verlust von gut 70 Parkplätzen im Bereich Breitenlee Ort bedeutet - also mehr als die Hälfte der derzeit verfügbaren.

Aber auch die jetzige Lösung stellt eine Geldverschwendung sondergleichen dar.  
- Der Umbau des Gehsteiges ab der Einfahrt Pfarre Breitenlee
- mit dem damit einhergehenden Verlust von gut 10 Parkplätzen
- verbunden mit der Installation der neuen Ampelanlage Breitenleer Straße/Hausfeldstraße
- die Verlegung der 24A Bedarfshaltestelle Breitenlee Schule/Nebenfahrbahn
  auf die Breitenleer Straße vor die Ampel Schukowitzgasse und
- alle Bodenmakierungsarbeiten die dieser Schildbürgerstreich mit sich bringt,
verschlingt, auch ohne genau aufliegenden Zahlen, ein Vermögen!!!!

Die ersten Bürgerinitiativen der betroffenen Bürger gegen diesen Willkürakt sind bereits im Entstehen, da gerade die Parkplätze vor der Pfarre Breitenlee dringend von den Eltern des PFARRKINDERGARTEN benötigt werden.

Die FPÖ Donaustadt wird alle Bürgerinitiativen tatkräftig unterstützen, die gegen diese unsinnigen und vor allem von den Bürgern unerwünschten Maßnahmen vorgehen.

Bleibt mir am Schluss nur mehr die Beantwortung der Frage aus der Überschrift:

Was kosten 300 Meter Radweg? Bei DIESER Verkehrspolitik – EINFACH ZUVIEL!!!!

Meint Ihr

BezR Werner Stepanowsky

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