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10. August 2017 | Umwelt

LIFE+: Alte Donau - positive Bilanz für das europäische "Leuchttrumprojekt"?

Nachdem es Ende der 80er Jahre zu einem ökologischen Desaster gekommen war und die Alte Donau gekippt ist, wurde dieses Naherholungsgebiet mit viel Steuergeld wieder zum Leben erweckt.

Bild von Melitta Boigner

Es wurden Makrophyten (auch als „Algen“ oder „Schlingpflanzen“ bekannt) eingesetzt, um die Wasserqualität zu verbessern. Um die schwimmenden Gäste der Alten Donau nicht zu behindern, wurde 1984 ein Mähboot angeschafft. 1995 wurde ein weiteres Mähboot um 2,3 Millionen Euro angeschafft, welches aber für die Alte Donau zu groß war und in der Neuen Donau mangels Makrophyten nicht eingesetzt werden musste. Die „Donaustadt“ und ihr Lastkahn „Kaisermühlen“ rosteten vor sich hin und wurden schließlich von der zuständigen Stadträtin Ulli Sima zur Verschrottung freigegeben, ohne jemals im Einsatz gewesen zu sein.

 Nachdem also soviel Steuergeld von der Stadtregierung in den Sand gesetzt wurde, ist es natürlich begrüßenswert, wenn die EU über eine Projektförderung (Budget 3,6 Millionen Euro, davon 50 % durch die EU, Laufzeit Juli 2013 bis Juni 2017) ins Boot geholt wurde, um die Alte Donau als ökologisches Kleinod und beliebtes Naherholungsgebiet für die Wiener und im Speziellen für die Donaustädter zu erhalten. Dass im Rahmen dieses Projektes das historische Arbeiterstrandbad geschleift wurde, ist eine Schande!

Das Juwel Alte Donau hat seit jeher für die FPÖ Donaustadt höchste Priorität. Mit vielen diesbezüglichen Anträgen tragen wir in der Umweltkommission aktiv dazu bei.

Die Mandatare und Funktionäre der FPÖ Donaustadt wünschen allen Donaustädtern erholsame Ferien bzw einen schönen Urlaub!

Melitta Boigner, BezR

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